Neubau einer Eisenbahnunterführung unter die ICE-Strecke Hamburg-Berlin
Im
Zuge des Ausbaus der ICE-Strecke auf eine Fahrgeschwindigkeit von 230
km/h ist der bisherige Bahnübergang beginnend im Jahre 2003 durch eine
Unterführung der Kreisstraße zu ersetzen.
Die Baugrundsituation ist schwierig, da es sich um fließgefährdete feine Sande handelt
und das Grundwasser nur etwa 60 cm unter Boden ansteht.
Bisherige Bauabschnitte:
- Rammen von Spundwänden zur seitlichen Begrenzung des Trogbauwerkes
- Einbringen einer Betonsohle mittels Hochdruckinjektionen zur Abdichtung
des Troges nach unten
- dabei zeitweise Unterbrechung einzelner Gleise und Neuverlegung
auf stählerne Behelfsbrücken, die in den Spundwandtrog eingesetzt
sind
- Auskoffern des Troges
- Fertigung der beiden zentralen Blöcke des Bauwerks unter den
Gleisen
in Beton
- Entfernen der Behelfsbrücken und Fertigung der Betondecken der beiden
mittleren Blöcke
- Endgültige Verlegung der neuen Gleise
- Fertigung von weiteren 18 Bauwerksblöcken
Alle Bauabschnitte werden durch das Vermessungsbüro Lübcke vermessungstechnisch
begleitet durch Absteckungsarbeiten, Aufmessung fertiggestellter Bauteile,
sowie umfangreiche Kontrollmessungen in Höhe und Lage in hoher Genauigkeit.
Insbesondere waren während der Bauzeit die vorhandenen Gleise auf ihre
Lage- und Höhenänderungen zu kontrollieren und die neuen Gleise entsprechend
dem gleisgeometrischen Projekt abzustecken.
Die ersten Testfahrten mit einem Messzug mit 255 km/h sind erfolgreich
absolviert worden. Die einzelnen Bauwerksblöcke wurden abgesteckt und
werden von der Fertigung ihrer Sohle an auf Höhenveränderungen überwacht.
Eine Bestandsvermessung nach der Fertigstellung wird die Vermessungsarbeiten
vorläufig abschließen.
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